Schlagwort: Brunnen

  • Meine persönlichen Brunnen

    Meine persönlichen Brunnen

    Am 12. April durfte Bischofszell, zu Beginn seiner jährlich geschmückten Osterbrunnen, einen Preis für seine gepflegten Brunnenanlagen von der
    Ernst- und Hanna Hauenstein−Stiftung entgegennehmen – siehe
    https://www.hauenstein-stiftung.ch
    Eine Broschüre dazu erläutert im Detail die 25 Brunnenanlagen. 

    Wenn ich von persönlichen Brunnen spreche, so meine ich nicht nur unseren eigenen Gartenbrunnen, den wir mit dem ausgemusterten Grabmal meiner früh verstorbenen Mutter aufgebaut haben.


    Die Skulptur wurde übrigens vom inzwischen auch verstorbenen St. Galler Künstler Max Oertli geschaffen. Selbstverständlich nehmen auch wir unseren Brunnen jedes Jahr auf die Osterwoche in Betrieb.

    Zu den Brunnen in der Stadt habe ich bei zweien aber eine besondere Beziehung. In den 50er und 60er Jahren logierte ich bei meinen Eltern im Kantonalbankgebäude und hatte mein Zimmer im 1. Stock genau über dem damaligen Haupteingang an der Bahnhofstrasse. Der Brunnen an der Gerbergasse (siehe Beitragsbild oben aus dem Jahre 2003) lag in unmittelbarer Sichtweite. Der Verkehr und der Lärm auf der Bahnhofstrasse waren mässig und man konnte nach 22 Uhr ruhig das Fenster öffnen und dem Brunnengeplätscher lauschen. Es war selten, dass zu dieser Zeit noch ein Auto vorbeifuhr. Die Bischofszeller und die Thurgauer gingen damals halt früher schlafen!

    Hinter der Bank steht der Brunnen im barocken Rosengarten, gleich neben der Ehrentafel meines Paten Dr. Albert Knöpfli. Diese Tafel und das Ehrenbürgerrecht hat er zwar nicht in seiner verwandtschaftlichen Funktion, sondern als Thurgauischer Denkmalpfleger, für die Bemühungen für seine Heimatstadt Bischofszell bekommen. Dass mir die Stadt später aus anderem Anlass ebenfalls dieses Bürgerrecht zugestanden hat, hat mich ungemein gefreut und lässt mich fast etwas euphorisch werden. Zumindest aber erinnert mich der Brunnen beim Vorbeilaufen immer wieder an schöne Momente in unserer Familie.

  • Etwas Technik gefällig?

    Etwas Technik gefällig?

    Heute gelüstet es mich, etwas über die Technik hinter unserem Internetauftritt zu erzählen. 

    Der Internetauftritt besteht aus verschiedenen Seiten, die bei einem entsprechenden Aufruf mittels eines, auf jedem Gerät vorhandenen Browser zur Verfügung gestellt werden. Die Seiten sind auf einer (englisch so genannten) Web Site zusammen gefasst. 

    Damit das ganze technisch funktioniert, müssen irgendwo im Internet Computer (Server) vorhanden sein, die Computerleistung im Rahmen eines (englisch so genannten) Web Space zur Verfügung stellen. Eine solcher Web Space hat einerseits  eine IP-Adresse (Internetprotokoll-Adresse, z.B. 213.158.93.34), andererseits, leichter zu handhaben, auch ein Domain Name (z.B. knpfli.ch), beide einzigartig im ganzen weltweiten Internet.  

    Eigentlich müssten für den Aufruf eines Web Spaces auch noch die Begriffe http:// oder https:// dem Domain Namen voran gestellt werden. Sie sagen aus, mit welchem Protokoll die Computer miteinander sprechen (http) und ob dies unverschlüsselt (http) oder verschlüsselt (https) stattfindet. Freundlicherweise erledigt diese Aufgabe ein moderner Browser selbstständig, sodass man sich nicht darum kümmern muss.

    Wenn nun ein Browser Kontakt mit dem Server einer Domain aufnimmt, so stellt dieser Server dem Browser vorerst einmal die Hauptseite des Internetauftritts zur Verfügung. DIes ist aber mehr ein Bauplan als eine graphisch fertig aufbereitete Seite; der graphische Aufbau der Seite wird nämlich dem Browser überlassen. Als Sprache für diesen Bauplan wird heute meist HTML (Hypertext Markup Language oder zu Deutsch: Hypertext-Auszeichnungssprache) verwendet. Die Sprache wurde 1992 am CERN erstmalig vorgestellt und inzwischen immer weiter entwickelt.

    Definiert man eine Seite mittels HTML, so sieht das etwa so wie auf dem obigen Beitragsbild aus. Man sieht sofort, das wird aufwendig und man muss HTML kennen und können. Viele Entwickler haben darum auf Abhilfe gesonnen und vorgelagerte Tools (sogenannte Content-Management-Systeme (CMS)) entwickelt, mit welchen die Definitionsarbeit einfacher wird. 2003 wurde das CMS „WordPress“ vorgestellt und zwar als sogenannte OpenSource, d.h. Jedermann kann es benutzen und weiter entwickeln. Das führte dazu, dass unzählige Plugins zu WordPress geschaffen wurden, mit denen man die unmöglichsten Dinge realisieren kann. Ja, es gibt bereits Plugins, die mit KI (Künstlicher Intelligenz) operieren.

    Mit WordPress sind heute um die Hälfte aller Webseiten im Internet betrieben. Auch meine Webseiten sind mit WordPress erstellt und betrieben. Wo aber soll das physisch geschehen? Grundsätzlich kann man natürlich ein eigener Webserver installieren und ihn mit dem Internet verbinden. Oder man nimmt den Dienst einer entsprechenden Firma in Anspruch, in meinem Falle ist dies swizzonic.ch . Mit einem speziellen Zugang kann ich ich dort meine Webseiten erstellen und bearbeiten.